Success Stories
Automobilzulieferer Hella setzt auf Cargoclix
Unternehmen sind heute ständig damit beschäftigt, Prozesse effizienter zu gestalten – so auch die Hella KGaA Hueck & Co. mit Sitz in Lippstadt, einem der TOP 50 der weltweiten Automobilzulieferer. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Komponenten sowie Lichttechnik- und Elektronik-Systeme für die Automobilindustrie. Über eine der weltweit größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile und Zubehör mit mehr als 100 Ländern erreichen die Produkte Händler und Werkstätten.
Im Bereich der nationalen und internationalen Distribution der Teile und Komponenten arbeitet der Zulieferer zurzeit mit einer Vielzahl Transportdienstleistern zusammen. Die Relationen werden im jährlichen Turnus neu ausgeschrieben, um die Prozesse effektiver zu gestalten und neuen Dienstleistern eine Chance zu geben.
„Ausschreibungen nehmen viel Zeit in Anspruch. Wir waren deshalb sehr froh, als wir aus dem Kollegenkreis den Tipp bekamen, uns einmal mit dem Thema elektronische Ausschreibung zu beschäftigen“, erinnert sich Jan Meesenburg, Projektleiter Logistik, Aftermarket & Special OE Division bei Hella. Konkret wurde ihm die Zusammenarbeit mit Cargoclix ans Herz gelegt. Die Internet-Handelsplattform hat sich auf den Bereich Transport und Logistik spezialisiert und spricht damit genau die Zielgruppe an, die Hella erreichen will.
Der Project Manager Logistics nutzte anstehende Ausschreibungen für bestehende und neue Relationen, um Cargoclix zu testen. Mit dem Ergebnis war er sehr zufrieden. „Unser Ziel, mehr Dienstleister zu erreichen und gleichzeitig den Aufwand für die Ausschreibungen zu reduzieren, haben wir erreicht“, so sein Resümee. So entfiel beispielsweise der Versand von Ausschreibungsunterlagen auf dem elektronischen oder auch auf dem Postweg ebenso wie die manuelle Erfassung der eingehenden Angebote. Vielmehr stehen den interessierten Dienstleistern alle Informationen online zum Abruf zur Verfügung. Die Angebote werden direkt am Bildschirm abgegeben und können vom Anbieter dank eines komfortablen Statistiktools per Mausklick nach unterschiedlichen Aspekten verglichen und ausgewertet werden. So verfügt das Tool unter anderem über einen Szenario- Manager. Mit ihm können verschiedene, individuelle Szenarien zum optimalen Angebotsvergleich entworfen werden. Zudem stehen alle Ergebnisse der Ausschreibung zum Download zur Verfügung und lassen sich in beliebigen Dateiformaten wie Excel oder Access weiter verarbeiten.
„Wir möchten unseren Kunden die Ausschreibungen so weit wie möglich erleichtern“, erläutert Johannes Schmidt, Geschäftsführer von Cargoclix. „Deshalb haben wir das Ausschreibungs-Tool so entwickelt, dass alle relevanten Informationen schnell und übersichtlich zur Verfügung stehen. Das ist uns mit unserer Statistikfunktion, aber auch mit dem übersichtlichen Aufbau der Plattform gelungen.“
Ein weiterer Pluspunkt ist für Jan Meesenburg die Ansprache eines größeren Bieterkreises. Rund 17.000 User – Anbieter und Bieter – nutzen die 1999 ins Leben gerufen Plattform mittlerweile regelmäßig. „Dank Cargoclix haben wir mehr Angebote als sonst üblich erhalten“, so Meesenburg. „Dies hatte für uns den Vorteil, dass wir günstigere Preise und damit eine höhere Ersparnis erzielen konnten.“ Allerdings war nicht der Preis allein ausschlaggebend, betont er. Für die Auftragsvergabe waren ebenso die Kriterien Qualität und Liefertreue sowie die Reputation des Dienstleisters wichtig. Auch die Frage, ob das Leistungsangebot in das Portfolio der bestehenden Geschäftsbeziehungen mit anderen Logistikdienstleistern passt, wurde geprüft. „Die logistischen Prozesse in der Automobilindustrie sind genau aufeinander abgestimmt. Wir brauchen deshalb Partner, auf die wir uns verlassen können“, betont Meesenburg. „Wenn dies nicht der Fall ist, kann günstig schnell teuer werden.“
Risiko bei digitalen Ausschreibungen minimieren
Deutschlandweit häufen sich die Fälle des Ladungsdiebstahls. Anders als bei der klassischen Vergabe von Einzelaufträgen auf dem Spotmarkt, bieten elektronische Ausschreibungen mittel- und langfristiger Transport- und Logistikkontrakte mehr Schutz vor den kriminellen Machenschaften
Niefern, 25. Januar 2010 – Über 1,5 Milliarden direkter Schaden entstehen nach Angaben des LKA Niedersachsen bundesweit jährlich durch Ladungsdiebstahl. Hinzu kommen Produktionsausfälle und Logistikkosten, die um ein vielfaches höher sein dürften. Vor diesem Hintergrund schrecken viele Unternehmen generell davor zurück, ihre Transporte über Internetmarktplätze zu vergeben. Denn kriminelle Gruppen nutzen immer öfter die Möglichkeiten, die dieses Medium bietet, für sich aus. „Frachtenbörsen haben ein gewisses Risikopotenzial, das nicht wegzudiskutieren ist“, weiß auch Johannes Schmidt, Geschäftsführer des 1999 gegründeten Marktplatzes cargoclix.com. „Unternehmer sollten allerdings zwischen und der Vergabe von Aufträgen über den Spotmarkt und der elektronischen Ausschreibungen von Transport- und Logistikkontrakten unterscheiden. Hier ist das Risiko, an kriminelle Gruppen zu geraten, weitaus geringer.“
Die höhere Sicherheit bei Ausschreibungsplattformen für Transport und Logistik führt Schmidt unter anderem auf die angestrebte langfristige Zusammenarbeit zwischen den Vertragspartnern zurück. Dies führt dazu, dass die Auftragsvergabe nicht allein vom Preis abhängt, weiß Schmidt: „Bei langfristigen Kontrakten sind neben dem Preis vor allem die Qualität und die Zuverlässigkeit der Dienstleister ausschlaggebend für die Auftragsvergabe. Diese müssen entsprechend nachgewiesen werden – beispielsweise durch Referenzen oder Zertifizierungen.“
Zudem sind Ausschreibungen für langfristige oder komplexere Kontrakte oft auch mit einem höheren Aufwand für den Dienstleister verbunden. Nachfragen, persönliche Treffen oder auch die Besichtigung des Logistikunternehmens, um sich ein persönliches Bild von den Kapazitäten zu machen, sind speziell bei größeren Vergabevolumen die Norm. Schmidt erklärt: „Kein Kontrakt sollte vergeben werden, bevor der Auftraggeber seinen zukünftigen Dienstleister persönlich kennengelernt und mit ihm das Angebot nochmals durchgesprochen hat. Neben dem persönlichen Dialog runden Gespräche mit Referenzkunden das Gesamtbild wirkungsvoll ab“. Dies führt dazu, dass es kriminelle Gruppen in diesem Bereich ungleich schwerer haben als bei Spot-Geschäften.
Für mehr Sicherheit sorgt aber auch das Registrierungsprozedere bei cargoclix.com. Nach der Anmeldung erhalten alle Interessenten zunächst eine Anmeldebestätigung per Mail. Diese muss ausgedruckt, unterschrieben und mit Firmenstempel versehen an Cargoclix zurück gefaxt werden. Erst danach wird der neue Nutzer frei geschaltet und kann sich mit seinem Passwort einloggen. Da alle Anmeldungen von Mitarbeitern bearbeitet werden und kein Automatismus dahinter steht, kann bei Ungereimtheiten nachgefragt werden. Bei Bedarf werden vor einer Freischaltung auch ergänzende Dokumente wie z.B der Handelsregisterauszug eingefordert. „Natürlich können auch wir einen Ladungsdiebstahl für Relationen, die über uns vergeben wurden, nicht 100%ig ausschließen“, so Schmidt. „Die Gefahren lassen sich jedoch auf ein sehr geringes Maß beschränken.“
Offen für neue Dienstleister
Die Nordzucker AG, der zweitgrößte europäische Zuckerhersteller, hat erstmals Transportrelationen im Rübentransport online ausgeschrieben. Das erklärte Ziel: Markttransparenz und neue Transportdienstleister kennen lernen. Genutzt wurde dazu die Internet-Handelsplattform Cargoclix, die sich auf das Segment Transport und Logistik spezialisiert hat.
Rund 1,9 Millionen Tonnen Zucker für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie und weitere Kunden erzeugte die Braunschweiger Nordzucker AG allein im Jahr 2008. Abnehmer sind zahlreiche europäische Lebensmittelhersteller. Gewonnen wird der süße Stoff aus Zuckerrüben, die von mehr als 14.000 Anbauern im Auftrag des Unternehmens angebaut werden. Im Herbst, zur Erntezeit der Zuckerrüben, muss in der Rübenlogistik alles schnell und zuverlässig ablaufen, weiß Holm Kemmer, Manager Rübenlogistik bei Nordzucker. Die Ernte wird von den Feldern in die Produktionsstätten gebracht, damit die Rüben möglichst frisch verarbeitet werden. Das gesamte Logistikpaket macht in der Summe aus dem schlichten Massenguttransport eine Spezialaufgabe. Traditionell sind zahlreiche landwirtschaftliche Dienstleister in diese Aufgabe eingebunden – aber nicht nur. Auch Nordzucker arbeitet mit einem festen Stamm von Dienstleistern in diesem Segment. „Bei der Rübenanfuhr legen wir besonderen Wert auf eine langfristig angelegte Zusammenarbeit“, betont Kemmer. „Dies liegt unter anderem daran, dass insbesondere für die Rohstoffbeschaffung ein entsprechendes Know-how bei der Durchführung notwendig ist.“ Laufen Verträge mit den Transportdienstleistern aus, nutzt das Unternehmen die Möglichkeit, die Aufträge neu zu strukturieren und zu überdenken. Dabei bekommen auch neue Dienstleister die Chance, den Auftrag für einen Teil der zahlreichen Rübentransporte zu erhalten.
Online-Ausschreibung zur Ansprache neuer Geschäftspartner
Dies war auch der Anlass, Transportrelationen innerhalb Deutschlands erstmalig online auszuschreiben. „Es werden in Norddeutschland pro Hektar Anbaufläche etwa 60 Tonnen Rüben geerntet, und dies bei einer Anbaufläche von fast 130.000 Hektar“, erläutert Kemmer das Transportvolumen. „Dies zieht ein entsprechendes Volumen an Transportaufträgen nach sich.“ Bei den bisherigen Ausschreibungen beteiligten sich trotzdem hauptsächlich immer wieder dieselben Transportdienstleister. Den Grund dafür sieht Kemmer vor allem in der Außenwirkung der langfristig angelegten Geschäftsbeziehungen: „Immer wieder wurde uns signalisiert, dass Dritte keine Chance sahen, bei unseren Ausschreibungen zum Zug zu kommen. Dementsprechend zögerlich sind potenzielle Geschäftspartner an die Angebotserstellung herangegangen.“ Dies wollte Nordzucker durch die Zusammenarbeit mit Cargoclix ändern. Die Internet-Handelsplattform für Ausschreibungen im Bereich Transport und Logistik hat seit ihrem Start über 17.000 Nutzer gewonnen, die sich an offenen und geschlossenen Ausschreibungen beteiligen. Nordzucker nutzte Cargoclix, um die Transportrelationen für zwei Gebiete neu zu vergeben. Dabei ging es den Verantwortlichen in erster Linie nicht nur darum, günstigere Preise zu erzielen, sondern vor allem auch um die Ansprache neuer potenzieller Dienstleister. „Im Regelfall können wir sowohl die Kosten als auch die Anbieter für diese speziellen Massenguttransporte gut einschätzen. Mit Cargoclix wollten wir über die uns bekannten Transportdienstleister deshalb ganz gezielt neue potenzielle Geschäftspartner erreichen.“
Konkret ging es bei der Ausschreibung um Drei-Jahres-Verträge für regionale Transporte mit einem Volumen von jeweils 170.000 Tonnen Rüben in die Zuckerfabrik Uelzen zu den jeweiligen Produktionsstätten. Die Online- Ausschreibung dazu erfolgte in zwei Stufen. Zunächst fand eine Präqualifikation statt. Damit die Dienstleister sich ein genaues Bild von der Aufgabe machen konnten, wurden die spezifischen Anforderungen sowie das voraussichtliche Transportvolumen genannt. Anhand dieser Angaben konnten die Dienstleister entscheiden, ob sie an der Ausschreibung teilnehmen wollten.
Mehr Interessenten als erwartet
Für Nordzucker erfreulich: Viele Transportunternehmen signalisierten Interesse und wurden zur Ausschreibung eingeladen. In dieser Phase erhielten sie konkrete Angaben über die einzelnen Relationen und wurden gebeten, ihre Angebote abzugeben. Dieser Aufforderungen kamen deutlich mehr Transporteure nach als erwartet. Ein Grund dafür ist die Transparenz, die Cargoclix allen Nutzern bietet. Denn neben einer gut strukturierten Matrix, in der die Unternehmen ihre Angebote eingeben können, werden sie mit einem Blick über das günstigste Angebot informiert. Die Dienstleister haben dabei bis zum Ablauf der Angebotsfrist die Möglichkeit, ihr Angebot zu überarbeiten. „Der Auftraggeber kann im Vorfeld der Ausschreibung festlegen, wie viel Transparenz er den Bietern in Bezug auf die Angebote geben will“, erläutert Johannes Schmidt, Geschäftsführer bei Cargoclix. „Dies haben wir bewusst gemacht, da es oft gewünscht ist, allen Beteiligten die Chance zu geben, ihre Wettbewerbsfähigkeit für diesen Auftrag einzuschätzen.“ Dabei ist es keineswegs so, dass automatisch der günstigste Anbieter den Auftrag erhält, weiß Schmidt. Zuverlässigkeit, Qualität und Liquidität spielen für die ausschreibenden Unternehmen eine große Rolle. Dies gilt auch für Nordzucker. „Unser Hauptkriterium für die Auftragsvergabe ist neben dem Preis natürlich auch die Qualität für die Bewältigung und Durchführung der Aufgaben. Beides muss stimmen. Wir gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit sowohl bei der Entladung der Fahrzeuge als auch bei der Bezahlung. Wie erwarten im Gegenzug eine ebenso sichere, reibungslose und zuverlässige Versorgung unserer Fabriken“, erläutert Kemmer. Dies waren dann auch die Kriterien, nach denen die Angebote für die Online- Ausschreibungen geprüft wurden. Das Ziel, mit neuen Transportunternehmen ins Gespräch zu kommen, wurde dabei erreicht. „Wir haben Marktpartner kennengelernt, auf die wir vorher nicht zugegangen wären“, freut sich Kemmer. „Aufgrund der großen Anzahl an Bewerbern haben wir im Gegenzug aber auch mehr Zeit in die Prüfung und Gespräche investiert, als wir anfangs gedacht haben.“
Effizienter Brief- und Pakettransport dank Cargoclix
Tag für Tag reisen unzählige Briefe und Pakete von Deutschland aus in die europäischen Nachbarländer. Transportiert werden sie je nach Zielort in der Luft oder auf der Straße. Damit die Sendungen ihre Empfänger möglichst schnell erreichen, verkehren von sechs Standorten der Deutschen Post DHL aus Regeltransporte über die Landesgrenzen.
Bei dem Transport der Briefe und Pakete greift die Deutsche Post DHL auf erfahrene Dienstleister zurück, die über Ausschreibungen gewonnen werden. Bis zum Jahr 2005 geschah dies über die unternehmenseigene Internetplattform „Portivas“, erinnert sich Antje Ewert. Die Mitarbeiterin der Deutschen Post ist als Einkäuferin der Transportdienstleistungen im Bereich Internationale Produktion Brief verantwortlich. „Nachdem fest stand, dass wir ‚Portivas‘ nicht mehr für die Ausschreibungen nutzen können, haben wir uns nach Alternativen umgesehen. Dabei lag unser Schwerpunkt klar auf einer webbasierten Lösung“, so Ewert. Für die elektronische Variante spricht vor allem die Effizienz bei den Ausschreibungen.
Nach einer umfangreichen Analyse der verschiedenen Angebote und der damit verbundenen Kosten entschieden sich Antje Ewert und ihr Team für Cargoclix. Seit 2007 arbeitet die Einkäuferin bereits mit diesem Tool. Zuletzt wurden 48 Relationen mit 53 Touren über Cargoclix ausgeschrieben. Für die Internet-Handelsplattform im Bereich Transport und Logistik sprach vor allem die Effizienz der Ausschreibungen. Ein Großteil der Vorbereitungs- und Dokumentationsarbeiten wird dank des durchdachten Systems erheblich einfacher gestaltet. So müssen Ausschreibungsunterlagen weder elektronisch noch auf dem Postweg versendet werden. Auch die Erfassung eingehender Angebote entfällt. „Mit Cargoclix haben wir ein Ausschreibungsmanagement-Tool entwickelt, dass unseren Kunden die Arbeit soweit wie möglich erleichtert“, so Johannes Schmidt, Geschäftsführer von Cargoclix. „Uns kam es darauf an, den Kunden alle relevanten Informationen schnell und übersichtlich zur Verfügung zu stellen. Die ist uns mit unserer Statistikfunktion, aber auch mit dem übersichtlichen Aufbau der Plattform gelungen.“ Dies bestätigt auch Antje Ewert: „Mit Cargoclix gewinne ich Zeit, die ich für die Gespräche mit den Transporteuren nutzen kann. Zudem sparen wir im Vergleich zu den händischen Ausschreibungsverfahren Geld. Wir konnten unsere Transporte und Transportkosten optimieren und den marktüblichen Gegebenheiten anpassen.“
Für das 1999 gegründete Unternehmen sprach zudem der große Kreis der Nutzer. Für 17.000 User – Anbieter und Bieter – gehört die Plattform mittlerweile zum selbstverständlichen Arbeitsmittel. Dank dieses großen Nutzerkreises kann die Deutsche Post DHL ihre Ausschreibungen einem wesentlich größeren Anbieterkreis vorstellen. „Viele der ausgeschriebenen Touren sind Oneway-Verkehre“, erläutert Ewert. „Mit Cargoclix können wir erheblich leichter Anbieter finden, für die diese Touren eine Ergänzung der bereits bestehenden gegenläufigen Verkehre darstellen.“
Das günstigste Angebot gewinnt nicht zwingend
Der Transport von Briefen und Paketen ist eine sensible Aufgabe. Deshalb fließen in die Entscheidung für einen Anbieter weitaus mehr Faktoren ein, als allein der Preis. „Die Deutsche Post DHL handelt als global agierendes Unternehmen verantwortlich gegenüber Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Dies spiegelt sich auch bei der Entscheidung für Dienstleister wieder“, so Ewert. „Wir achten beispielsweise darauf, ob der angegebene Preis wirklich seriös ist und ob alle fixen Nebenkosten wie Fähre, Maut und anderes berücksichtigt wurden. Zu den entscheidenden Kriterien gehören außerdem das Qualitätsniveau des Dienstleisters und die Zusammensetzung des Fuhrparks. Wir bieten unseren Kunden mit ‚GoGreen‘ eine umweltfreundliche Transportalternative an. Dies setzt jedoch voraus, dass die Sendungen auch mit umweltfreundlichen Fahrzeugen transportiert werden. Außerdem muss der genannte Ansprechpartner auch wirklich erreichbar und ansprechbar sein. Denn trotz aller technischen Möglichkeiten ist und bleibt das persönliche Gespräch enorm wichtig.“ Darüber hinaus müssen die Transporteure gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungen und Versicherungen vorweisen. Deshalb sind die Allgemeinen Einkaufsbedingungen für Transportdienstleistungen (AEB) der Deutschen Post DHL Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen sowie später Vertragsbestandteil. In ihnen werden eindeutige Vorgaben und Regeln mit dem Umgang der Sendungen getroffen. Vergeben werden die Regeltouren, die von sechs Standorten aus in die europäischen Nachbarländer führen, ohne zeitliche Beschränkung. Die Verträge sehen in der Regel eine Kündigungsfrist von vier Wochen vor. Dabei legt Antje Ewert Wert auf eine langfristige und kontinuierliche Zusammenarbeit, sie kennt aber auch die Herausforderungen der Oneway- Transporte. „Kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist uns genauso wichtig wie Kostenoptimierung“, erläutert Antje Ewert. „Mit dem Großteil unserer Frachtführern arbeiten wir deshalb bereits seit längerer Zeit zusammen. Übrigens haben wir mehr als die Hälfte dieser Dienstleister durch Cargoclix gewonnen.“
Eckes-Granini optimiert Linienverkehre mit Cargoclix
Der Unternehmensbereich alkoholfreie Getränke der Eckes-Granini Group GmbH ist mit Tochtergesellschaften in zehn europäischen Staaten der europäische Marktführer bei Fruchtsäften. International konnte im Jahr 2006 ein Absatz von 978 Mio. Litern erzielt werden. Allein in Deutschland erreichte die Eckes-Granini Deutschland GmbH, die größte der Länder-gesellschaften der Eckes-Granini Group, einen Absatz von 365 Mio. Litern an Fruchtgetränken. Zur Optimierung der europaweiten Transporte nutzte Eckes-Granini im Jahr 2007 zum ersten Mal die Ausschreibungsplattform für Transport und Logistik Cargoclix. „Geringer Aufwand in der Vorbereitung, große Markttransparenz und Reichweite in der Durchführung und optimierte Konditionen im Ergebnis“, bringt Werner Klein, Director Logistics & Engineering bei der Eckes-Granini Group GmbH und Leiter der Ausschreibung seine Erfahrungen auf den Punkt.
Insgesamt stand bei dem Kontrakt ein Volumen von 5.300 Transporten (FTL) mit insgesamt 124.000 Tonnen auf 30 nationalen und internationalen Linien zur Ausschreibung. Die Transporte der unterschiedlichen Transportgüter - von gekühlten und ungekühlten Fertiggetränken über Rohware in Fässern sowie Verpackungsmaterialien - erfolgten zwischen neun Ländern Europas, darunter Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Finnland, Spanien, Ungarn, Estland und Österreich. Für eine Online-Ausschreibung bei Cargoclix habe man sich entschieden, um eine größere Markttransparenz und eine breitere nationale und internationale Reichweite zu erzielen. Denn „bei Cargoclix haben wir den größten Pool an Frachtführern und Spediteuren vorgefunden sowie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis“, erläutert Klein die Selektionskriterien. Steigende Frachtraten sowie in erster Linie europaweite Kapazitätsengpässe bei Transporten hätten ebenfalls dazu beigetragen, die umfangreiche Ausschreibung über eine Ausschreibungsplattform mit internationaler Ausrichtung wie Cargoclix durchzuführen.
Neue Kontakte durch zentrale Ausschreibung
Ein wesentliches Ergebnis der Ausschreibung sieht Klein neben der Optimierung der Konditionen auf einzelnen Linien in der Anbahnung von neuen Geschäftsbeziehungen zu Frachtführern und Speditionen, die bisher noch nicht im Logistik-Netzwerk der Eckes-Granini Gruppe etabliert waren. „Besonders vor dem Hintergrund mangelnder Transportkapazitäten sehen wir den Hauptgewinn der Online-Ausschreibung in der Möglichkeit, neue Logistikpartner kennen zu lernen“, so Klein. Nach Abschluss des Tenders habe man daher neben der Beauftragung von bereits bestehenden Transportpartnern einzelne Linien und Relationen auch an neue Transporteure vergeben. Als hilfreich in der vorausgehenden Einschätzung der Leistungsfähigkeit der neuen Frachtführer und Spediteure bewertet Klein das auf dem Cargoclix-Portal hinterlegte Firmenprofil, „das eine erste Einschätzung ermöglicht, die dann im konkreten Gespräch verifiziert wird“. Insgesamt gesehen hat sich das Gefüge der Dienstleister, die auf den Linien für Eckes-Granini tätig sind, etwas verschoben: Neue leistungsfähige Spediteure mit guten Konditionen sind hinzugekommen, Bestandsdienstleister, die sich ebenfalls an der Ausschreibung beteiligt hatten, werden teilweise zusätzlich auf neuen Linien eingesetzt. „Das Ergebnis ist eine Optimierung in allen Bereichen sowie eine deutliche Reduzierung der Frachtraten im Sinne einer Anpassung an den Markt“, erläutert Klein.
Geringer Aufwand und guter Service
Nach Einschätzung des Logistik-Managers hat die webbasierte Ausschreibung keinen signifikanten zusätzlichen internen Aufwand erfordert. Nach der Zusammenführung der Daten aus den einzelnen Ländern lag das komplette Design des Tenders bei dem Team von Cargoclix. „Durch die gute Strukturierung dieser umfangreichen Ausschreibung auf dem Cargoclix-Portal haben wir sowohl in der Vorbereitung und während der Gebotsphase als auch bei der Auswertung keine zusätzliche Belastung der internen Ressourcen festgestellt“, beschreibt Klein die Vorteile. Dem Team von Cargoclix attestiert er außerdem einen guten Service und eine kompetente Umsetzung in allen Phasen des Ausschreibungsprozesses und in der Unterstützung bei der Auswertung.
Gute Kosten-Nutzen-Relation
Betrachtet man den Gesamtprozess und das Ergebnis, so seien seine Erwartungen vollkommen erfüllt worden. Die wichtigsten Gründe für ihn, eine große Ausschreibung wieder bei Cargoclix durchzuführen, sind daher „die große Reichweite, der gute Service sowie die gute Kosten-Nutzen-Relation, die man erzielt“, fasst Klein zusammen.
Die webbasierte Ausschreibung von Kontrakten sei für ihn ein modernes und effizientes Instrument zur Vergabe von Transport- und Logistikaufträgen, „das sich im Preis-Leistungsverhältnis auf jeden Fall rechnet“, so das Fazit des Logistik-Managers.
GEFCO Deutschland: Gute Ergebnisse mit dem Online-Marktplatz Cargoclix
Die Ausschreibung von Logistikkontrakten über Online-Marktplätze im Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung – besonders für große Logistikdienstleister und Speditionen. Nach einer vorausgehenden Prüfung der bekannten Logistikauktionsportale nach festgelegten Qualitätskriterien entschied sich jetzt auch die GEFCO Deutschland GmbH für den Online-Marktplatz Cargoclix. Die GEFCO Deutschland GmbH – ein Unternehmen des weltweit tätigen GEFCO-Logistikkonzerns – ist in Deutschland an 17 Standorten und 20 Niederlassungen der GEFCO CargoConcept-Partner vertreten. Über 950 Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Ablauf von 800 täglichen Linien im Nahverkehr, 150 Linien im nationalen Fernverkehr und rund 100 internationalen Transportlinien.
Im Mai 2006 startete die GEFCO Deutschland Zentrale zum ersten Mal die Ausschreibung von insgesamt 166 nationalen Linienverkehren sowie Expressverkehren quer durch Deutschland auf dem Online-Marktplatz Cargoclix. "Durch die Nutzung von Cargoclix wollten wir in einer zentralen Ausschreibung zum einen unsere Einkaufskonditionen auf den Prüfstand stellen sowie zum anderen diesen modernen und effizienten Prozess der Kontraktvergabe in unserem Haus und bei den Mitarbeitern implementieren", beschreibt Dr. Alexander von Lieven, Corporate Development Manager bei GEFCO und Leiter der Ausschreibung, die Zielsetzung. Anders allerdings als bei einer reinen Online-Ausschreibung wurde von GEFCO die Vorgabe gestellt, die Online-Ausschreibung durch eine parallel laufende konventionelle Ausschreibung zu erweitern. "Denn das gehört bei uns einfach zum guten Stil, unsere langjährigen Partner auch persönlich zur Angebotsabgabe einzuladen", begründet Dr. von Lieven das besondere Vorgehen. Seine Erfahrungen bei dieser Pilotausschreibung – vom Design über die Durchführung bis zur Auswertung und dem Ergebnis der Ausschreibung – fasst der Projektverantwortliche mit "insgesamt sehr gut" zusammen.
Transparenz und breites Bieterspektrum
Ein wichtiges Kriterium für die Wahl von Cargoclix im Vergleich zu den Wettbewerbern war für die GEFCO Deutschland neben dem guten Preis-Leistungsverhältnis der Cargoclix-Dienstleistung die Transparenz für Bieter und Einkäufer während des gesamten Prozesses der Ausschreibung. "Das halte ich für den großen Vorteil von Cargoclix, dass beide Seiten von der sehr transparenten Form der Online-Darstellung während des gesamten Bietverfahrens profitieren", beschreibt er die Vergleichskriterien. Zudem haben die namhaften Referenzen und der Erfahrungshintergrund des Portals, "das ja schließlich kein Newcomer mehr ist", seinen positiven Eindruck bestärkt.
Ein weiteres Kriterium war auch die Möglichkeit, über das Ausschreibungsportal ein breites Spektrum an Unternehmen zu erreichen, denn mittlerweile verfügt Cargoclix über ein Netzwerk mit über 10.500 registrierten Nutzern in ganz Europa. "Auf diese Weise erreiche ich direkt die Zielgruppe, die ich auch erreichen will", so Dr. von Lieven.
Kompetent und flexibel in der Durchführung
Auch bei der Zusammenarbeit mit dem Team von Cargoclix vor, während und nach der komplexen Ausschreibung gab es Pluspunkte zu verteilen. Das Cargoclix-Prinzip "one face to the customer" sicherte dem GEFCO-Verantwortlichen die Einfachheit und Unterstützung in der praktischen Umsetzung, die er von einem Dienstleister in jedem Fall erwartet. "Ich hatte einen direkten Ansprechpartner, der mit dem Projekt bis ins Kleinste vertraut und jederzeit für mich erreichbar war. Die Kompetenz des Fachmanns wurde nicht nur in der korrekten und übersichtlichen Abbildung aller Frachtdetails auf der Plattform deutlich, sondern auch in der Entwicklung von guten Vorschlägen in der Durchführung und Nachbereitung", beschreibt Dr. von Lieven die operative Durchführung.
Effizientes Verfahren zur Kontraktvergabe
Wegen der speziellen Anforderung von GEFCO, die Online-Ausschreibung mit der konventionellen Offline-Angebotsabgabe zu synchronisieren, wurde von Cargoclix ein Instrument entwickelt, das eine zeitnahe Integration aller Angebote auf dem Online-Portal und die Transparenz für alle Bieter in jeder Phase sicherstellte. "Das bedeutete einen reibungslosen, stets aktuellen Datentransfer, und wir waren sehr zufrieden mit dem effektiven Procedere", bewertet der Projektverantwortliche das Verfahren. Eine Zeitersparnis habe es auch in der Auswertung und dem Vergleich aller Angebote sowie der Zuordnung zu den einzelnen Gebietsniederlassungen gegeben. "Die rein elektronische Form der Datenerfassung und -aufbereitung bei Cargoclix ermöglicht vielfältige Auswertungsmöglichkeiten, was ein signifikanter Vorteil durch die Einsparung von Zeit und internen Ressourcen ist", so Dr. von Lieven. Zudem konnten weitere Kontakte zu neuen leistungsfähigen Frachtführern geknüpft werden, die für zukünftige Kontrakte und zur langfristigen Einbindung in das GEFCO Netzwerk konkret angefragt werden können.
"Die Ausschreibung unserer Kontrakte bei Cargoclix hat sich in jeder Hinsicht für uns gelohnt", so sein Fazit. Durch das vereinfachte Handling und das Outsourcen von komplexen Prozessen bei der Ausschreibung und der Vergabe durch die Online-Ausschreibung bei Cargoclix rechnet er mit einer zunehmenden Nutzung des Logistik-Portals.
Wincanton optimierte Netzwerkkontrakte über den Online-Marktplatz Cargoclix
Wincanton gehört zu den führenden Logistik- und Transportdienstleistern in Deutschland und Europa. Allein in Deutschland ist Wincanton an 76 Standorten aktiv und bietet ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Logistikleistungen an. Neben der Kontraktlogistik betreibt das Unternehmen ein eigenes Stückgutnetzwerk mit 40 Standorten. Zur weiteren Optimierung seiner Netzwerkleistungen hat Wincanton im Herbst 2005 insgesamt rund 78.000 Transporte über einen Kontraktzeitraum von einem Jahr (tägliche Linientransporte auf 299 Linien) in Deutschland und teilweise Europa ausgeschrieben. Durch den transparenten Ausschreibungs- und Angebotsprozess auf dem Portal von Cargoclix konnten teilweise neue Frachtführer und Spediteure in das Wincanton-Netzwerk integriert und bestehende Kooperationen hinsichtlich des Einsatz- und Leistungsumfangs optimiert werden.
Die anspruchsvolle Ausschreibung umfasste den Transport Allgemeiner Güter sowie von Gefahrgütern (ADR) und führte auf 299 Linien quer durch Deutschland. Die Anforderungen an das Equipment und die Leistungsfähigkeit der Transporteure waren dementsprechend umfangreich und wurden bei der Online-Ausschreibung detailliert auf dem Portal abgebildet. Insgesamt umfasste die Wincanton-Frachtausschreibung 16 Ausschreibungsteile auf der Cargoclix-Plattform und zusätzlich einen Angebotsteil für Tag- und für Nachttouren. „Mit der Ausschreibung dieses umfangreichen Transportaufkommens über den Online-Marktplatz für Transport und Logistik Cargoclix wollten wir unseren Transportpartnern mehr Transparenz und die Möglichkeit zu einer erweiterten Zusammenarbeit bieten“, beschreibt Frank Pilz, Leiter euronationale Netzwerkorganisation bei Wincanton Deutschland und Projektleiter für die Online-Ausschreibung die Zielsetzung. Zum einen wurde die Ausweitung des Wincanton-Netzwerkes und die Integration weiterer zuverlässiger und leistungsfähiger Transporteure in die bestehenden Strukturen angestrebt, zum anderen ging es um die Optimierung der Logistikleistung und den effektiven Einsatz von bisherigen Transportpartnern.
Positive Effekte für Wincanton und Transportpartner
Dieses primäre Anliegen war auch der Grund, sich für eine Online-Ausschreibung bei Cargoclix zu entscheiden. Denn Cargoclix verfügt mittlerweile über ein Netzwerk mit über 9.500 registrierten Nutzern in ganz Europa. Im Vergleich zur konventionellen Ausschreibung ermöglicht die Online-Ausschreibung über den Logistikmarktplatz Cargoclix eine hohe Transparenz hinsichtlich der ausgeschriebenen Touren und der Marktfähigkeit des eigenen Angebots. „So bestand auch für bestehende Transportpartner die Möglichkeit, ihr Auftragsvolumen mit Wincanton durch die Online-Ausschreibung auszuweiten“, erläutert Pilz die Vorteile. Häufig wurden daher von bestehenden Partnern neue Einsatzmöglichkeiten angeboten, die die Distributionsprozesse straffer machten, sodass beide Seiten von der Ausschreibung profitierten, so seine Erfahrungen.
Optimierungspotenziale wurden in jeder Hinsicht ausgeschöpft
Positiver Nebeneffekt bei der Ausschreibung über Cargoclix war schließlich in einigen Bereichen auch eine Anpassung der Transportkosten an die veränderten Marktgegebenheiten. Denn die direkte Vergleichbarkeit der Angebote für Einkäufer und Bieter auf dem Ausschreibungsportal Cargoclix bietet gleichzeitig eine Grundlage für die Präzisierung der Kalkulation. Grundsätzlich ist bei Wincanton allerdings nicht allein der Preis das ausschlaggebende Kriterium für die tatsächliche Vergabe. „Bei Wincanton haben wir sehr hohe Anforderungen an die Qualität und die Zuverlässigkeit unserer Transporteure. In der Regel erhielt daher auch derjenige Anbieter den Zuschlag, dem wir eine ausgezeichnete Leistung zutrauen, oder mit dem wir bereits gute Erfahrungen gemacht haben“, kommentiert Pilz das Auswahlverfahren. Signifikante Verschiebungen in der Struktur der Transporteure habe es daher auch nicht gegeben.
Einfach, effektiv und innovativ
Den Support von Cargoclix bei der Aufbereitung der Ausschreibung für die Angebotsabgabe auf der Online-Plattform beschreibt Pilz als hilfreich und gut strukturiert. „Obwohl wir natürlich bei einer so komplexen Ausschreibung zunächst unsere Hausaufgaben machen mussten“, kommentiert der Projektleiter. Im Vergleich zu einer konventionellen Ausschreibung bewertet er das operative Handling bei der Transportvergabe über Cargoclix grundsätzlich als einfacher und unkomplizierter.
Seiner Meinung nach sei die Online-Ausschreibung über Cargoclix des weiteren sehr effektiv, um den Markt abzuklopfen und eine realistische Einschätzung über die aktuellen Möglichkeiten und Konditionen der Frachtführer und Spediteure zu erhalten. „Insgesamt gesehen ist die Ausschreibung von Logistikaufträgen über den Online-Marktplatz Cargoclix ein innovatives und modernes Verfahren in der Kontraktvergabe und man sollte dort auf dem Portal aktiv sein“, so sein Fazit.
Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG: Seefracht-Logistik - in jeder Hinsicht gut beraten mit Cargoclix
Millionen Autofahrer auf der ganzen Welt nutzen Technik von Brose: Wenn sie die Fahrzeugtür oder das –fenster, den Sitz verstellen, ihre Spiegel- oder Lenkradposition speichern. Der Automobilhersteller hat von Haus aus ein hohe s Logistikaufkommen: Zu den Kunden zählen mehr als 40 Fahrzeugmarken und die führenden Sitzhersteller.
Seit mehr als einem Jahr schreibt das Unternehmen zur Optimierung seiner Transporte zu weltweit fast 40 Standorten in 19 Ländern viele seiner Kontrakte über das Frachtauktions-Portal Cargoclix aus – mit so gutem Ergebnis, dass jetzt auch ein komplexer Seefrachtenkontrakt bei Cargoclix von Brose ausgeschrieben wurde. „Cargoclix bietet einfache und schnelle Lösungen und das zu einem marktgerechten Preis, den wir erwarten“, kommentiert Josef Schwarzmann, Zentraleinkauf Dienstleistungen/IT und bei Brose zuständig für die Ausschreibung von Logistikkontrakten, seine Entscheidung für Cargoclix.
Die Ausschreibung von Logistikkontrakten über das Portal von Cargoclix startete Brose im September 2004 zunächst mit Landtransporten in ganz Europa. Der innovative Hersteller von mechatronischen Komponenten für Türen und Sitze von Automobilen nutzt internetbasierte Frachtauktionen als ein modernes Einkaufstool, um die Transportvergabe noch effektiver und marktkonformer zu gestalten. Aufgrund der guten Erfahrungen in den vorausgegangenen Frachtauktionen entschied sich Brose im April 2005 dafür, auch zum ersten Mal eine komplexe Seefrachtausschreibung über Cargoclix durchzuführen. Die Ausschreibung umfasste ein Transportvolumen von 11 Seefrachtenrelationen ex Germany weltweit (u. a. nach Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Mexiko, Südafrika und Asien) und 9 Relationen Cross Traffic zwischen Thailand, Korea, Brasilien, Japan, Spanien und Großbritannien. „Die bisher guten Erfahrungen mit Cargoclix im Bereich der europäischen Landverkehre haben uns bewogen, auch eine sehr komplexe und für uns wichtige Ausschreibung über dieses Portal durchzuführen. Und es hat sich bestätigt, dass wir auch mit Seefrachttransporten bei Cargoclix gut beraten waren“, berichtet Josef Schwarzmann, der die Seefrachtenauktion bei Brose geleitet hat.
Unkomplizierte und flexible Umsetzung der Ausschreibung
Grundlage für die umfangreiche Ausschreibung war ein von Brose entwickeltes Auktions-Preisblatt, das die einzelnen Relationen und Details der jeweiligen Transporte genau aufschlüsselte. Die Anforderung bestand nun darin, die spezifizierten Vorgaben von Brose und die benötigen Daten zur Angebotsabgabe auf dem Auktionsportal von Cargoclix so weit zu harmonisieren, dass sowohl der Biet- als auch der Auswertungsprozess für Spediteure und Verlader nach wie vor unkompliziert blieb. „Cargoclix hat das passende Auktionstool daraus gemacht und das komplexe Preisblatt mit geringen Anpassungen aber gutem Ergebnis auf der Plattform abgebildet, beschreibt Schwarzmann die konkrete Zusammenarbeit, die er als unkompliziert und flexibel empfand. Den Grund für das effektive Handling sieht er in der fachlichen Kompetenz des Teams bei Cargoclix und der direkten Kommunikation zwischen den Akteuren. „Beide Seiten haben gewusst wovon sie reden. Nach wenigen Telefonaten stand die Ausschreibung“, erinnert sich Schwarzmann. Dies ermöglichte es ihm, sich voll und ganz auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Zeitersparnis für den Einkäufer, die sich durch die Ausschreibung von Logistikkontrakten über Einkaufsportale wie Cargoclix ergibt, beziffert er auf gut 40 Prozent.
Markttransparenz, Qualität, und Preis entscheiden über den Erfolg
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Zusammenarbeit mit Cargoclix sei neben der guten fachlichen Beratung auch der Preis gewesen, der sich ganz klar von anderen Einkaufstools abhob. „Die Kombination von logistischem Know-how und vergleichsweise niedrigen Gebühren macht die Kooperation mit Cargoclix besonders attraktiv, gerade bei Ausschreibungen von hohen Volumina wie sie bei Brose üblich sind“, so Schwarzmann.
Für ein Unternehmen mit hohen Qualitätsanforderungen wie Brose war es zudem wesentlich, nur Spediteure zu der Auktion einzuladen, die die umfangreichen Transportaufkommen auch zuverlässig bewältigen können. Hierfür wurde das von Cargoclix angebotene Tool der sogenannten „Private Markets“ genutzt, das Ausschreibungen in einem geschlossenen Benutzerkreis zulässt. Den enormen Vorteil der Vergabe von Transporten über die Frachtauktion sieht Schwarzmann in der deutlich gesteigerten Markttransparenz, die durch die direkte Vergleichbarkeit der Angebote für Einkäufer und Bieter erzielt wird. Der Gewinner der Seefrachten-Auktion war dann schließlich auch der hinsichtlich Preis-/Leistungsverhältnis führende Anbieter.
Senkung der Logistikkosten
Insgesamt konnte durch die Kontraktauktion über Cargoclix eine bemerkenswerte Reduzierung der ursprünglich budgetierten Transportkosten erzielt werden.
Der Einkaufsverantwortliche für die Logistik bei Brose ist sicher, dass die zeitgemäße Form der Ausschreibung von Logistikkontrakten über Frachtauktionen bei Großunternehmen zunehmend eingesetzt wird und auch bei Kleinunternehmen breitflächig Einzug findet. „Hier hat Cargoclix als Marke schon eine breite Akzeptanz und macht durch sein preisgünstiges Angebot den richtigen Schritt in den Markt, um viele interessante Auftraggeber und qualitativ gute Spediteure in seinem Nutzerpool zu haben. Und dies entscheidet meines Erachtens letztendlich über den langfristigen Erfolg eines Auktionsportals im Logistikbereich.“
